LQN - Ortsbild

Die Gruppe Ortsbild hat sich zum Ziel gesetzt, mit eigenen Ideen und Anregungen, den Ort mitzugestalten, sodass er ein lebenswerter Wohnort bleibt, die Mitbürger sich darin wohlfühlen und sich mit ihm identifizieren können. Dies gilt für Kippenheim und Schmieheim gleichermaßen. Die Projektgruppe Ortsbild hat bereits eine Vielzahl an Projekten zu verzeichnen und sind aus dem Ortsgeschehen nicht mehr wegzudenken.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick der laufenden und bereits umgesetzten Projekte:

Die Adventsfeuer werden seit 2010 immer an den 4 Freitagen der Adventszeit durchgeführt. Mit besinnlichen Texten und musikalischer Umrahmung soll die Vorweihnachtszeit entschleunigt und die Bürger auf das Fest der Liebe eingestimmt werden.

An der Werkrealschule Kippenheim sind zwei Banner angebracht, welche sich LQN Ortsbild vom Entwurf bis zur Anfertigung „auf die Fahne schreiben kann“.

In einer ausführlichen Broschüre wurde historisches Hintergrundwissen zusammengetragen. Die Broschüre informiert über Flur- und Gewannnamen, Mühlen sowie historische Gebäude in Kippenheim. Sie enthält auch einen Gemarkungsplan, der aus der Broschüre entnommen und auf Entdeckungstour mitgenommen werden kann. Die „Erstauflage“ der Broschüre erschien im Januar 2020 und wird inhaltlich kontinuierlich fortgeführt.

Interessierte können die Broschüre bei der Gemeindeverwaltung Kippenheim für 4 Euro erwerben.

Zur Erhaltung, Instandsetzung und Restaurierung verschiedenster Kulturgüter wie etwa die Sandsteinfigur der „Maria mit Kind“, der Stockbrunnen (2017), das Ölgemälde der großen Gönner der Gemeinde Kippenheim (2016), Immaculata (2009) bringt sich LQN Ortsbild regelmäßig ein.

LQN Ortsbild trägt alljährlich zur Programmgestaltung des Ferienprogramms bei.

Im Jahr 2011 wurde ein Fotowettbewerb „Augenblicke“ veranstaltet.  Es beteiligten sich etwa 20 Hobbyfotografen mit ihren schönsten Impressionen aus Kippenheim. Insgesamt waren 10 hochwertige Siegesprämien, als Hauptpreis eine Digitalkamera ausgelobt.

Eine Umgestaltung unter Erhalt des Baumbestandes war für die Grünanlage am Feuerwehrgerätehaus dringend erforderlich. Die Planung und Koordination der notwendigen Arbeiten erfolgten im Frühjahr 2019 durch die Gruppe Ortsbild.

Die in die Jahre gekommene Grünanlage wurde 2016 von Grund auf neugestaltet. Die Planvorlage und der Gestaltungsvorschlag legten die Ortsbildgruppe dem Gemeinderat vor, sodass die Ausführung in enger Abstimmung mit der Gruppe erfolgen konnte.

Umfassende Informationen zu diesem Projekt aus dem Jahr 2015 sind in der Broschüre integriert.
An den historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten sind Informationstafeln angebracht. 

Auf Anregung der Ortsbildgruppe wurden die sogenannten „Hundetoiletten“ im Jahr 2016 für das Gemeindegebiet angeschafft und aufgestellt.

Informationen zu diesem Projekt sind in der Broschüre integriert. Die Texte zur Informationsreihe waren in verschiedenen Ausgaben des Gemeindeblattes im Zeitraum 2017 bis 2019 abgedruckt.

Informationen zu diesem Projekt sind in der Broschüre integriert. Die Texte zur Informationsreihe waren in verschiedenen Ausgaben des Gemeindeblattes im Zeitraum 2017 bis 2019 abgedruckt. Als Abschluss der Informationsreihe fand eine Mühlenwanderung statt.

Bilder aus vergangenen Tagen wurden in Szene gesetzt und mit einem Foto aus aktueller Zeit kombiniert. Daraus entstand ein immerwährender Kalender, der nie aus der Mode kommt. Einige Restexemplare des 2010 aufgelegten Kalenders sind noch verfügbar.

Der Kreisverkehr am nördlichen Ortseingang wurde 2016 unter Mitwirkung von LQN Ortsbild im Zuge der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt gestaltet. Schon seit 2010 übernimmt die Ortsbildgruppe die saisonale Dekoration des Kreisverkehrs in Eigenregie.

LQN Ortsbild hat zwei Sonnenliegen angeschafft und an markanten Aussichtspunkten aufgestellt.

Einheimische Betriebe und ehrenamtliche Helfer waren an der Anfertigung der Liegen beteiligt. So sollte neben der Rast mit schönem Ausblick gleichzeitig die Regionalität und ortsansässiges Gewerbe gefördert und unterstützt werden.

Seit dem Sommer 2019 laden die Liegen zum Rasten und Ruhen ein.

Oftmals lesen oder hören wir die Straßennamen unserer Gemeinde und fragen uns: „Welche Bedeutung hat der Name und woher kommt er?" An einigen Straßennamenschildern wurden im Sommer 2020 Tafeln angebracht, die eine kurze Information zur Namengebung liefern. Wer es genauer wissen möchte, kann über den am Schild angebrachten QR-Code direkt ausführliche Erklärungen zugreifen.

Die Tafeln wurden durch LQN Ortsbild initiiert und angefertigt. Die Werbegemeinschaft Kippenheim hat das Projekt mit einer großzügigen Spende unterstützt.

Schilder mit QR Code gibt es für folgende Straßen:

  • Bernhard-von-Clairvaux-Straße
    Bernhard von Clairvaux (1090 - 1153)
    Gründer des Klosters Clairvaux in der westlichen Champagne. Er gilt als einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens, für dessen Ausbreitung über ganz Europa er verantwortlich war. Er gilt auch als Kreuzzugsprediger. So rief er in Kippenheim im Dezember 1146 zum 2. Kreuzzug gegen die Ungläubigen zur Errettung Jerusalems auf.
  • Sebastian-Engler-Straße
    Sebastian Engler (1761 - 1855)

    Über 35 Jahre war er evangelischer Pfarrer in Kippenheim. Als Dekan und Kirchenrat setzte er sich vor allem für die Ausbildung der Kinder ein. Engler war ein guter Freund des Johann Peter Hebel. Es sind diverse Briefe und Besuche Hebels bei Sebastian Engler dokumentiert.
  • Uhlandstraße
    Ludwig Uhland (1787 - 1862)
    Ludwig Uhland war Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist und Politiker, unter anderem. war er Landtagsabgeordneter und Abgeordneter in der Nationalversammlung im Revolutionsjahr 1848. Er beschäftigte sich mit der deutschen Sprache und Literatur von den ersten Aufzeichnungen im 8. Jahrhundert bis zur frühen Neuzeit im 16. Jahrhundert.
  • Johann-Peter-Hebel-Straße
    Johann Peter Hebel (1760 - 1826)
    Johann Peter Hebel war ein deutscher Schriftsteller, Theologe und Pädagoge. Mit seinen alemannischen Gedichten gilt er als Pionier der alemannischen Mundartliteratur. Bekannt sind auch seine Kalendergeschichten, die er für den „Rheinischen Hausfreund“ verfasste. Alle zwei Jahre verleiht das Land Baden-Württemberg den Johann-Peter-Hebel-Preis an Schriftsteller, Medienschaffende oder Wissenschaftler, die durch ihr publizistisches Werk dem alemannischen Sprachraum verbunden sind.
  • Hansjakob-Straße
    Heinrich Hansjakob (1738 - 1916)
    Heinrich Hansjakob war ein katholischer Geistlicher, Historiker, Politiker und badischer Heimatschriftsteller. Während seiner Zeit als Pfarrer in Hagnau am Bodensee gründete er den Winzerverein Hagnau als erste Winzergenossenschaft in Baden.
  • Johann-Georg-von-Stulz-Straße
    Johann Georg Stulz (1771 - 1832)
    Als Schneidergeselle kam er nach London und gelangte dort zu Ruhm als der „Modekönig“ von London. Die königliche Familie und alles was Rang und Namen hatte, ließ bei ihm schneidern. Auch die Uniformen für die Soldaten wurden in seiner Werkstatt angefertigt. Er erwarb ein großes Vermögen, das er großzügig verteilte. So vermachte er seiner Heimatgemeinde Kippenheim einen Teil seines Vermögens, unterstützte unter anderem die Waisenanstalt in Lichtenthal, die Technische Hochschule in Karlsruhe und seine Anverwandten. Er gilt als Wohltäter von Kippenheim. Für seine Verdienste wurde er geadelt und zum Ritter von Ortenberg ernannt.
  • Freiherr-von-Grechtler-Straße
    Johann Georg von Grechtler (1705 - 1780)

    Als Sohn des Wirtes der „Stube“ (ehemals Rindfuß) erlernte er zunächst das Metzgerhandwerk. Als Kaufmannsgehilfe zog er nach Villingen und eröffnete einen Fuhrbetrieb. Im österreichischen Erbfolgekrieg sorgte er für den Transport von Gütern und Proviant zur Versorgung des Heeres und kam dadurch zu großem Reichtum. Seiner Heimatgemeinde Kippenheim stiftete er die Madonna „Immaculata“ und gründete eine Stiftung für Bedürftige.